Ansicht Schulgebäude Südseite

Kooperation Elternhaus – SCHule

Konzept einer Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

Bürgermeister–Prandl–Mittelschule Penzberg

Leitlinien zur Gestaltung der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

1. Leitgedanke

Die Bürgermeister-Prandl-Mittelschule Penzberg betrachtet sich als Lernwelt, in der Erziehung und Bildung in Kooperation mit dem Elternhaus stattfindet.

Nur durch eine wertschätzende und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft kann eine bestmögliche Förderung der Kinder gelingen.

2. Schulspezifische Gegebenheiten

2.1 Standort der Schule

Der Schulsprengel der Schule umfasst Antdorf, Habach, Seeshaupt, Sindelsdorf, Iffeldorf, Bernried und Penzberg. Mit der Mittelschule Benediktbeuern bildet die Schule den Mittelschulverbund Penzberg-Benedíktbeuern.

Die Schule befindet sich in der ländlich geprägten Kleinstadt Penzberg.

2.2 Zusammensetzung von Schülerschaft und Elternschaft

Im Schuljahr 2016 / 2017 besuchen ca. 300 Schülerinnen und Schüler in 15 Klassen die Bürgermeister-Prandl-Mittelschule Penzberg, davon weisen 71 (23%) einen Migrationshintergrund auf.

2.3 Profil der Schule

Neben den Regelklassen werden an der Mittelschule Penzberg der M-Zweig und gebundene Ganztagesklassen angeboten.

2.4 Zusammensetzung des Kollegiums und Schulpersonals

Schulleitung und Lehrerkollegium setzen sich aus 40 Personen zusammen.

An der Schule arbeiten ein Schulpsychologe, ein Beratungslehrer und eine Förderlehrerin mit speziellen pädagogischen Funktionen.

Ferner sind an der Schule eine Jugendsozialpädagogin und ein Inklusionsteam in Zusammenarbeit mit der Herzogsägmühle tätig.

Im Rahmen der Ganztagesbetreuung werden zusätzlich externe Fachkräfte u. a. Studenten der Fachhochschule für Sozialpädagogik in Benediktbeuern, Übungsleiter der umliegenden Vereine sowie Musiklehrer der Musikschule Penzberg beschäftigt.

2.5 Besondere pädagogische Ansätze

Umfassende Angebote an berufsorientierenden Maßnahmen: Berufseinstiegsbegleiter, Berufscafé, „Fit für den Beruf“, Berufsorientierungscamps, Potentialanalyse.

Aufbau einer "Umweltschule"

3. Konzept der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

3.1 Ziele der qualifizierten Elternarbeit

In unserer Schulgemeinschaft sollen sich alle Schüler, Eltern und Lehrer wohlfühlen. Deshalb pflegen wir einen vertrauensvollen, freundlichen und wertschätzenden Umgang miteinander. So entsteht das für die Erziehung so wichtige Gemeinschaftsgefühl. Eltern und Lehrkräfte verfolgen bei der Erziehung und Förderung der Kinder kontinuierlich dieselben aufeinander abgestimmten Ziele. Dabei respektieren sie sich als Partner, unterstützen sich gegenseitig und fühlen sich gleichermaßen für diese Ziele verantwortlich.

Ein regelmäßiger Informationsaustausch sowie klare innerschulische Zuständigkeiten fördern die Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus. Um einen offenen und transparenten Umgang miteinander schaffen zu können, stellt die Schule vielfältige Kommunikationswege bereit. So kann auch gewährleistet werden, dass die Lehrkräfte über die individuellen Lernvoraussetzungen der Kinder und – soweit für eine pädagogische Förderung bedeutsam – über ihre außerschulische Lebenssituation informiert sind. Die Lehrkräfte sind geschult, um Eltern fachlich und kommunikativ versiert beraten zu können.

Die Zusammenarbeit mit den Eltern erfolgt systematisch und koordiniert in Verantwortung der Schule. Die Schülerinnen und Schüler sind altersadäquat einbezogen. Die Eltern beteiligen sich auf vielfältige Art und Weise am schulischen Geschehen und bringen ihre Stärken und Ressourcen mit ein. Die Eltern unterstützen ihre Kinder beim häuslichen Lernen. Dabei werden sie von den Lehrkräften beraten und nehmen schulische Angebote wahr. Unsere Schulgemeinschaft ist mit den Erziehungs- und Bildungspartnern in Gemeinde und Region vernetzt.

Die Schule informiert die Eltern ausführlich über ihre Möglichkeiten der Mitsprache, auch außerhalb der installierten Gremien (Elternbeirat, Schulforum) und ermuntert sie, diese wahrzunehmen, um an der Weiterentwicklung der Schule aktiv mitzuwirken. Ihre Anliegen und Verbesserungsvorschläge werden als wichtiger Anstoß für die Schulentwicklung ernst genommen.

Die Arbeit des Elternbeirats ist den Eltern transparent. Seine Mitglieder und die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme sind allen Eltern bekannt. Eltern aus möglichst allen gesellschaftlichen Schichten sind im Elternbeirat vertreten. Elternvertreter ergreifen Maßnahmen, um die Anliegen und Interessen aller Eltern zu erfahren und zu vertreten.